Pflasterei ist ein Handwerk mit alter Tradition

Man hat zwar schon in der Römerzeit die Vorteile von mit Steinen befestigten Straßen erkannt, doch zum Beruf als Handwerk wurde das „Steinsetzen“ erst im 18. Jahrhundert, wo es galt, Straßen und Plätze nicht nur zu befestigen, sondern auch architektonisch zu gestalten und zu verschönern. So blieb der Pflasterer bis in die fünfziger Jahre unseres Jahrhunderts ein angesehener Beruf mit überdurchschnittlichem Einkommen. Das Aufkommen von neuen Straßenbelägen (Asphalt und Beton) verdrängte die Nachfrage nach Pflasterflächen, sodaß immer weniger junge Menschen diesen Beruf zu erlernen bereit waren. Gerade in den letzten zwei Dezennien erfuhr die Pflasterkunst jedoch eine Renaissance. Als man nämlich begann in Städten und Dörfern Plätze und Gassen für die Bevölkerung zu gestalten und die Fußgängerzonen und Wohnstraßen zu schaffen. Gerade dafür ist das Pflaster am geeignetsten, weil es jede Fläche auflockert, die Schaffung von Mustern ermöglicht und nicht zuletzt, weil Naturstein ein äußerst widerstandsfähiges Material ist.

Auch durch die zunehmende Umweltbelastung bekommt das Pflaster wieder stärkere Bedeutung, weil gepflasterte Flächen dem Regenwasser Aufnahme bieten, den Boden nicht versiegeln und dadurch die Austrocknung und das Absinken des Grundwasserspiegels vermeiden.

prostastrasse 49

66-460 Witnica

info@zaeuneauspolen24.de

+48 796 337 054